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FAQ
Du hast Fragen zu IHHT, BEMER oder Fitness?
Hier beantworten ich die wichtigsten Punkte kompakt und verständlich.
Wichtiger Hinweis!
Das IHHT-Zelltraining sowie die BEMER-Therapie stellen keine medizinische Behandlung dar und ersetzen weder eine ärztliche Untersuchung noch eine ärztliche oder therapeutische Betreuung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.
FAQ IHHT
FAQ BEMER-Therapie
IHHT = Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training
Hypoxie = Der Körper bekommt weniger Sauerstoff
Hyperoxie = Der Körper bekommt mehr Sauerstoff als üblich (Sauerstoffüberschuss)
IHHT ist Sauerstofftraining / Zelltraining mit gezielten Sauerstoff-Intervallen.
Es wird oft als Höhentraining ohne Berge beschrieben, da ähnliche Reize über veränderte Sauerstoffkonzentrationen gesetzt werden.
IHHT wird oft mit „Hypoxie“ assoziiert, weil der Hauptteil des Trainings in der Phase des Sauerstoffmangels stattfindet. Entscheidend ist jedoch der Wechsel: Durch Hypoxie und Hyperoxie wird der Organismus gezielt stimuliert, Anpassungsprozesse zu aktivieren und die Effizienz der Sauerstoffverwertung zu unterstützen.
Wirkung von IHHT auf unseren Körper
Unser Körper besteht aus ca. 70 Billionen Zellen. Jede einzelne Zelle benötigt Energie, die in den Mitochondrien produziert wird. Mit zunehmendem Alter lässt die Energieproduktion der Mitochondrien nach. Diese Entwicklung wird durch äußerliche Faktoren wie ungesunde Ernährung, Schadstoffe, Schlafmangel, Stress, Alkohol oder Nikotin beschleunigt. Damit die Zellen reichlich Energie produzieren, müssen sie mit Sauerstoff versorgt werden.
Mitochondrien
Fast alle chronischen Erkrankungen lassen sich auf die Mitochondrien zurückführen. Mit zunehmendem Alter, aber auch durch Stress, Umwelteinflüsse oder falsche Ernährung kommt es zu einer Schädigung unserer Mitochondrien. Alte Mitochondrien sind weniger leistungsfähig. Sie können nicht mehr genügend ATP, den Treibstoff unserer Zellen, produzieren und so kommt es bereits ab dem 35. Lebensjahr vermehrt zu Leistungsabfall, Burnout, Herzkreislaufproblemen und Gewichtszunahme. Wir fühlen uns schlapp, ausgebrannt und energielos.
1) Unterstützung von Zellenergie & Stoffwechsel
IHHT ist ein modernes Sauerstofftraining, das gezielt Prozesse rund um Mitochondrien (Zellenergie) stimulieren kann. Viele Menschen nutzen IHHT zur Unterstützung von Energieproduktion, Stoffwechselbalance und Vitalität.
2) Ergänzende Unterstützung beim Fettstoffwechsel
Durch den kontrollierten Sauerstoffreiz kann IHHT den Körper dabei unterstützen, metabolisch effizienter zu arbeiten. In Kombination mit Ernährung und Bewegung wird IHHT häufig als Ergänzung genutzt, um den Fettstoffwechsel positiv zu begleiten.
3) Atmung & Sauerstoffverwertung verbessern
Viele Anwender:innen berichten, dass sie sich nach IHHT belastbarer fühlen und besser „durchatmen“ können. Das Training wird daher auch als unterstützender Ansatz zur Optimierung der Sauerstoffaufnahme und -verwertung eingesetzt.
4) Mehr Leistungsfähigkeit & schnellere Regeneration
IHHT ist besonders bei aktiven Menschen beliebt, die ihre körperliche Leistungsfähigkeit verbessern und die Regeneration optimieren möchten. Als Ergänzung zu Fitness- oder Ausdauertraining kann IHHT helfen, den Körper effizienter zu machen.
5) Ganzheitliche Unterstützung für Longevity & Vitalität
IHHT wird häufig im Longevity-Kontext eingesetzt, da Zellgesundheit und Mitochondrienfunktion eine zentrale Rolle für gesundes Altern spielen. Ziel ist es, Körper und Geist langfristig widerstandsfähiger und leistungsfähiger zu halten.
Eine IHHT-Einheit (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) ist ein kontrolliertes Sauerstofftraining, das in der Regel entspannt im Sitzen oder Liegen durchgeführt wird.
1. Kurzes Vorgespräch / Check-in
Wir klären Zielsetzung, Tagesform und mögliche Kontraindikationen.
2. Atemmaske & Geräteeinstellung
Du atmest über eine Maske. Das Gerät steuert individuell angepasste Intervalle aus
Hypoxie (weniger Sauerstoff) und Hyperoxie (mehr Sauerstoff als üblich).
3. Sauerstoff-Intervalltraining (ca. 30–50 Min.)
Du entspannst dabei – das Training erfolgt über die Atmung.
Je nach Konzept werden Puls und Sauerstoffsättigung kontrolliert.
4. Kurze Nachbesprechung
Feedback zur Verträglichkeit und Empfehlung für die nächsten Einheiten.
Für langfristige Ergebnisse empfehlen wir 2–3 Sitzungen pro Woche und insgesamt 10 bis 15 Einheiten. Eine Einheit dauert in der Regel ca. 30 bis 50 Minuten (abhängig vom individuellen Protokoll). Für langfristige Ergebnisse wird häufig nach einigen Monaten eine Auffrischung bzw. ein Erhaltungsintervall empfohlen.
IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) ist ein kontrolliertes Sauerstofftraining und eignet sich besonders für Menschen, die ihre Energie, Regeneration, Belastbarkeit und allgemeine Vitalität unterstützen möchten.
IHHT wird häufig genutzt von Personen, die:
• ihre Ausdauer und Leistungsfähigkeit verbessern möchten
• unter Stress, Müdigkeit oder Erschöpfung leiden
• ihre Regeneration optimieren wollen
• einen Fokus auf Zellgesundheit, Mitochondrien und Longevity haben
• im Rahmen eines ganzheitlichen Konzepts auch den Stoffwechsel unterstützen möchten (z. B. bei Übergewicht)
Wichtig: Auch wenn IHHT gut verträglich ist, ist es nicht für jede Person geeignet. Bei Vorerkrankungen (z. B. Herz-Kreislauf-Themen) oder Unsicherheiten empfehlen wir vorab eine ärztliche Abklärung.
IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) kann als unterstützende Maßnahme im Rahmen eines ganzheitlichen Stress- und Regenerationskonzepts eingesetzt werden. Gerade bei Dauerstress berichten viele Menschen von sinkender Energie, schlechterem Schlaf und längeren Regenerationsphasen – Faktoren, die langfristig das Burnout-Risiko erhöhen können.
Stress beeinflusst unter anderem Prozesse, die mit Zellenergie und Mitochondrienfunktion zusammenhängen. IHHT setzt gezielte Sauerstoffreize (Hypoxie/Hyperoxie), die körpereigene Anpassungs- und Regenerationsprozesse stimulieren können. Ziel ist es, den Körper dabei zu unterstützen, effizienter mit Energie umzugehen, die Belastbarkeit zu verbessern und das subjektive Energielevel zu stabilisieren.
Wichtig: IHHT ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei starken Erschöpfungssymptomen oder Burnout-Verdacht empfehlen wir eine ärztliche Abklärung.
Höhentraining ist eine bewährte Methode, um die körperliche Leistungsfähigkeit gezielt zu unterstützen – besonders für Sportler:innen, die ihre Ausdauer, Belastbarkeit und Regeneration verbessern möchten. Obwohl die Luft auf Meereshöhe konstant rund 21 % Sauerstoff enthält, nimmt mit zunehmender Höhe die Luftdichte ab. Dadurch stehen pro Atemzug weniger Sauerstoffmoleküle zur Verfügung – die Luft wird „dünner“.
Genau dieses Prinzip macht Höhentraining so wirkungsvoll: Sauerstoffmangel (Hypoxie) setzt einen Trainingsreiz, auf den der Körper mit Anpassungsprozessen reagiert. Dazu gehören unter anderem Veränderungen in der Sauerstoffverwertung und – je nach Trainingsform und Dauer – auch Anpassungen im Blut- und Energiestoffwechsel.
Moderne Methoden wie IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) greifen dieses Prinzip auf und simulieren Höhentraining unter kontrollierten Bedingungen. IHHT kann so eine sinnvolle Ergänzung im Trainingsplan sein – vor allem für Sportler:innen, die ihre Trainingsleistung optimieren, ihre Regeneration beschleunigen oder in intensiven Phasen die Belastbarkeit stabilisieren möchten.
IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training) ist in der Regel gut verträglich, da die Sauerstoffreize kontrolliert und individuell angepasst werden. Dennoch gilt: Hypoxie (Sauerstoffmangel) ist ein Trainingsreiz – und damit für den Körper eine Form von Stress, auf den er mit Anpassungsprozessen reagiert.
Wenn das Training zu intensiv eingestellt ist (z. B. zu starke Hypoxie oder zu lange Intervalle), kann es vereinzelt zu vorübergehenden Reaktionen kommen, zum Beispiel:
• leichte Müdigkeit oder „Erschöpfungsgefühl“ nach der Sitzung
• Kopfdruck oder leichter Schwindel
• gelegentlich Unwohlsein während der ersten Einheiten
Diese Effekte sind meist mild und kurzfristig und lassen sich in der Regel durch eine Anpassung des Protokolls vermeiden.
Daher ist uns ein professionelles Vorgehen mit Anamnese, individueller Einstellung und – je nach Konzept – Überwachung von Parametern wie Puls und Sauerstoffsättigung wichtig.
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